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GEFAHREN DER PORNOGRAPHIE UND MENSCHENHANDEL

Was ist denn so schlimm an Pornographie?

Ich verstehe das Problem nicht …

Es geht doch um Sex … und Sex ist doch ganz natürlich, oder … !!?

Natürlich.

Definition

Pornographie ist die Darstellung der menschlichen Sexualität und des Geschlechtsaktes in Wort, Bild und Ton. Sie soll sexuelle Erregung hervorrufen.

Wir werden dir nicht sagen, was an der Pornographie schlecht ist.

Wir werden einfach einige Fakten mit dir teilen, damit du selbst entscheiden kannst.

Wir sollten nicht nur den Konsumenten vor Augen haben, wenn wir uns auf die Suche nach Fakten zur modernen Pornographie machen. Lass uns mit den Darstellerinnen beginnen, die vor der Kamera arbeiten.

Ist das nicht ein normaler Job, wie jeder andere?

Die durchschnittliche Lebenserwartung einer Frau in Deutschland ist 85 Jahre. 85 Jahre, um ihr Leben zu leben. Weißt du, wie viele Jahre die durchschnittliche Pornodarstellerin hat?

38.

Unsere Lust nach Pornographie lässt ihr bloße 38 Jahre zu leben.

Ist das natürlich? Entscheide du. Aber bevor du das tust, frage dich:

Bleiben ihr mit diesem „Job“ genug Jahre, um zu heiraten, Kinder und eine Familie zu haben?

#Stoppt die Nachfrage

Die häufigsten Todesursachen dieser wunderschönen Frauen sind Selbstmord. Gewaltverbrechen. Drogenmissbrauch. Geschlechtskrankheiten.

Hört sich das natürlich an?

Shelley Lubben war viele Jahre als US Pornodarstellerin tätig. Sie hat die Branche verlassen und „The Pink Cross“ gegründet, um Frauen und Männern zu helfen, die sich, vor der Kamera gefangen, nach einem Ausweg sehnen.

Wir sagen „gefangen“, weil sie sagt, dass kaum eine Frau den zweiten Film freiwillig dreht. Die meisten würden nach ihrem ersten traumatischen Erlebnis liebend gern aussteigen. Sie werden jedoch gedrängt, getäuscht und gezwungen, oft unter Androhung oder auch Anwendung von Gewalt. Viele werden geschlagen, unter Drogen gesetzt oder auf andere Weise gefügig gemacht. Dies spiegelt sich auch im fertigen Filmmaterial wider, in dem 9 von 10 Szenen gewalttätige Demütigung der Frauen beinhaltet.

Die meisten Darstellerinnen werden schon als Minderjährige in diesen Teufelskreis von Missbrauch und sexueller Gewalt gezwungen. In Indien allein verschlingt die Pornoindustrie jährlich 100.000 Schul- und Collegemädchen. Sie verschwinden einfach. Ihren Familien und Freundeskreisen entrissen, tauchen sie auf unseren Bildschirmen in widerwärtigen kinderpornographischen Szenen wieder auf. Hier klärt Life for All auf, weist auf die Gefahren hin und arbeitet mit Organisationen zusammen, die aktiv gegen den Menschenhandel vorgehen.

#Stoppt die Nachfrage

“Pornodarstellerinnen werden jeden Tag misshandelt, und es ist Zeit, dass wir etwas dagegen tun. Ich kann nicht für die Männer sprechen, aber wir Frauen gehen zugrunde in unsichtbarem Schmerz.“, so Shelley Lubben.

Und sie spricht noch nicht einmal von „Rape Porn“, der Vergewaltigungspornographie.

Rape Porn ist bei den Konsumenten die beliebteste Form der Pornographie. Und die meisten sind zwischen 12 und 18 Jahren alt.

Umfragen zeigen, dass ein College-Student in Indien sich durchschnittlich 19 Vergewaltigungen pro Woche auf Pornoseiten im Internet ansieht. Als Konsument denkst du vielleicht, dass dir überzeugende Schauspielkunst geboten wird. Was du nicht weißt, ist, dass du Zeuge echter Vergewaltigungen bist. Diese Frauen werden wiederholt vergewaltigt und gruppenvergewaltigt, während die Crew die entsetzliche Tat filmt und dann dir, dem Konsumenten, verkauft.

Natürlich?

Pornographie macht Werbung für Vergewaltigung.

Und was ist mit dir, dem Konsumenten?

Würde es dich wundern, wenn wir dir sagen, dass regelmäßiger Pornokonsum die Funktionen und die Struktur deines Gehirns verändert?

Sie wirkt wie jede andere Droge – Kokain oder Heroin.

HIRNSCHÄDEN … im Ernst???

Hört sich das etwas drastisch an? Lass uns die wissenschaftlichen Fakten erläutern:

Das Gehirn – vor allem das jugendliche in der instabilen Phase der Orientierung – ist ein sehr empfindliches Organ. Die durch die Augen aufgenommenen pornographischen Bilder haben dieselbe Auswirkung wie eine Droge, die in die Vene gespritzt, aus der Flasche geschnüffelt oder als Pille eingeworfen wird. Nur dass Pornographie eine direktere Einwirkung auf das Gehirn hat, indem es ohne den Umweg durch das Blutsystem ins Sehzentrum gelangt. Die Aufnahme führt zu einer Ausschüttung von Glückshormonen wie Dopamin.

Zuerst wird die Krassheit der konsumierten Bilder deinen Hormonhaushalt überlasten und Schock oder sogar Übelkeit hervorrufen. Du wirst jedoch wahrscheinlich – wie bei herkömmlichen Drogen – wiederkehren und dir noch eine Dosis holen. Warum?

Weil dein Gehirn verändert wird. Im sogenannten Belohnungszentrum werden neue Verknüpfungen geformt, die dir suggerieren, dass du mehr Pornographie brauchst, um dich gut zu fühlen.

Gleichzeitig geht Hirnmasse zugrunde. Ja, du hast richtig gelesen: MRTs des Gehirns zeigen, dass das Frontalhirn durch Pornographiekonsum schrumpft. Dieser Bereich ist zuständig für Entscheidungsprozesse, logische Problemlösung und Beziehungen zu Mitmenschen. Auch das Belohnungssystem wird durch Überlastung mehr und mehr zerstört und Verbindungen zwischen diesen beiden Bereichen werden gekappt. Das bewirkt, dass du dich aus Beziehungen zurückziehst.

Die konstante Überbelastung durch die unnormal hohen Hormonmengen im Blut werden zu Gehirnschäden führen. Um sich zu schützen wird es Hormonrezeptoren schließen. Stelle dir einen kleinen Jungen im Tor auf dem Bolzplatz vor. Er ist voll konzentriert auf seine Aufgabe, die Bälle seiner Schulkameraden abzufangen. Seine Torwarthandschuhe fungieren dabei wie die Hormonrezeptoren unseres Gehirns. Und sie sind gut! Fangen jeden Ball! Er ist geboren für diese Aufgabe … Doch plötzlich steht Ronaldo vor ihm. Und Messi. Pelé. Podolski, Schweini, Klose und Müller. Heute muss sein Glückstag sein!!! Begeistert stellt er sich auf, die Handschuhe offen und bereit, jeden Schuss zu fangen. Doch dann kommt der erste Ball von Ronaldo – wie ein durch Pornographie freigesetztes Hormon im Gehirn fliegt er auf die Rezeptoren zu. Sozusagen „Point-Blank“ aus 11-Meter-Entfernung! Au, tut das weh! Gefangen hat er ihn zwar, aber die behandschuhten Hände schmerzen und kribbeln. Messi wartet keine Minute und legt mit Präzision und Härte nach. Dann Pelé. Podolski. Schweini. Immer drauf auf den tapferen kleinen Torhüter. Inzwischen kommen die Schüsse in 2-Sekunden-Takt und er hat keine Chance mehr. Längst hat er die Handschuhe schützend geschlossen und sich in der Ecke des Tors zusammen gekauert. Das Gehirn beginnt, wie der kleine Torhüter, in Selbstverteidigung Rezeptoren zu schließen und lässt die Bälle vorbeisausen. Aber wie mit jeder anderen Droge will dein Körper mehr, braucht das High, also machst du dich auf die Suche nach härteren Versionen der Pornographie. Und das öfter.

Du bist süchtig.

Sex mit Aggression zu koppeln, erhöht dann bei Verminderung der Hirnmasse den berauschenden Effekt auf das abhängige Organ. Und das ist der traurige Grund, warum Rape Porn heute die populärste Form der Pornographie ist.

Der Psychoanalytiker und Physiker Dr. Jeffrey Satinover beschrieb die Pornographie vor dem US Senat folgendermaßen: „Es ist als ob wir eine Form des Heroins entwickelt hätten, die 100mal stärker als das herkömmliche ist und in der Anonymität der eigenen vier Wände direkt durch die Augen ins Gehirn gespritzt wird.“

Wenn Du schwanger bist und Hilfe brauchst, nimm bitte Kontakt mit uns auf. Wir sind hier, um Dir zu helfen!