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ENTWICKLUNG DES UNGEBORENEN KINDES; ABTREIBUNG UND NEBENWIRKUNGEN

Entwicklung des ungeborenen Kindes

Woche 1

Empfängnis ist die Verschmelzung der mütterlichen Eizelle mit der väterlichen Spermazelle. Der Mensch ist so klein wie ein i-Punkt, aber die Informationen für alles, was diese Person einmal sein wird, sind vorhanden. Zum Zeitpunkt der Empfängnis steht fest, ob dieses Kind ein Mädchen oder ein Junge ist, wie groß er sein wird, die Form ihrer Augen, der Klang seiner Stimme. Ein einzigartiges neues Leben hat begonnen. Das Baby braucht jetzt noch Zeit zum Wachsen und einen Schutzraum und Nährstoffe von seiner Mutter.

Woche 2

Einnistung: das Baby nistet sich sicher in der Gebärmutterschleimhaut ein. Durch sie wird die Mutter es in den kommenden neun Monaten über die Plazenta mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Die Entwicklung des Gehirns beginnt. Die erste Periode der Mutter bleibt aus.

Woche 3

Die Blutgefäße werden gebildet und die Anfänge des Rückenmarks und Nervensystems entstehen.

Woche 4

Ein Herz von der Größe eines Mohnsamens schlägt regelmäßig in diesem kleinen menschlichen Körper, der so groß ist wie ein ungekochtes Reiskorn! Augen, Ohren und die Lunge entwickeln sich.

Woche 5

Winzige Arme und Beine zeigen sich und die Gesichtszüge eines Kindes sind erkennbar.

Woche 6

Unbegreiflich kleine Finger und Zehen erscheinen und das Gehirn des Kindes wird in drei Bereiche eingeteilt: Emotionen – Sehen – Hören.

Woche 7

Zwanzig Milchzähne werden im Kiefer gebildet. 99% aller Muskelgruppen sind vorhanden und die Hirnströme des Kindes können im EEG gemessen werden. Die Augen sind offen und haben winzige Tränengänge. Das Baby ist so groß wie eine Cashewnuss!

Woche 8

Das Baby kann seine Muskeln spontan bewegen. Jedes Organ, das das Kind in seinem Leben brauchen wird, ist vorhanden.

Woche 9

Wird das Baby berührt, so schließt es fest die Augen und ballt die Hände zu Fäusten.

Woche 10

Das Kind hat schon eigene Fingerabdrücke. Hochgeschwindigkeitsverbindungen werden zwischen Muskeln und Nervenbahnen angelegt. Binnen einer Woche wird das Gehirn des Babys seine Bewegungen regulieren und steuern können.

Woche 11

Das Baby trainiert seine Atemmuskeln, indem es Fruchtwasser in die Lunge saugt und es lutscht am Daumen – wobei es schon jetzt eine Hand der anderen vorzieht und so zeigt, ob es Rechts- oder Linkshänder ist. Es schneidet Grimassen – und kann sogar lächeln und ist kitzelig!

Woche 12

Das Kind ist jetzt so groß wie dein Daumen und immer in Bewegung – es schläft nie. Das Leben ist einfach viel zu aufregend! 😉

Abtreibung:

Eine aktuelle Studie belegt, dass in Indien jährlich 15,6 Millionen Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt werden. Durch sie wird alle zwei Sekunden ein Kind getötet; jeden Tag – rund um die Uhr. Eine erfolgreiche Abtreibung tötet immer mindestens ein Kind und hinterlässt oft eine traumatisierte Mutter und zerbrochene Beziehungen.

Life for All setzt sich zur Zeit auf höchster legislativer Ebene für das Ungeborene und seine Mutter ein, nämlich vor dem Obersten Gerichtshof Indiens. Einem dort eingegangenen Antrag, der vorsieht, die Obergrenze der legalen Abtreibung in Indien von 20 auf 24 Wochen zu erhöhen, sind wir mit einer Gegenpetition begegnet. Den legalen Zeitraum für Schwangerschaftsabbrüche zu erweitern, würde Indien nicht nur mehr ihrer Kinder berauben, es würde vor allem auch die mehr als Besorgnis erregende demographische Dysbalance weiter verschärfen, die wir schon heute durch die millionenfache selektive Abtreibung von Mädchen sehen.

Bei Life for All glauben wir, dass die Tötung eines Menschen – geboren oder ungeboren – nie die Lösung eines Problems sein kann.

Methoden der Abtreibung

Während der ersten drei Schwangerschaftsmonate:

  • RU 486 – Die Abtreibungspille (bis 9. Woche)

Die Mutter nimmt ein Steroidpräparat als Tablette. Diese Hormone schädigen die Plazenta so sehr, dass das wachsende Kind nicht mehr ernährt wird. Einige Tage darauf führt die Einnahme der zweiten Tablette, eines Prostaglandins, dazu, dass das tote Kind durch Wehen ausgestoßen wird. Starke Krämpfe und überregelstarke Blutungen sind zu erwarten und können ein hohes Risiko für die Schwangere darstellen. Die Wirkung der ersten Pille kann durch eine Hormonbehandlung rückgängig gemacht werden, sofern die Wehen noch nicht eingesetzt haben.

  • Saugkürettage (bis 12. Woche)

Der Gebärmutterhals (Cervix) wird mit Metallstäben geweitet. Hierbei kann es  zu Verletzungen kommen, da er fest geschlossen ist, um das Kind zu schützen. Nun wird eine sogenannte Saugkürette, ein metallener Sauger mit messerscharfer Spitze, in die Gebärmutter eingeführt. Durch ihre enorme Saugkraft, die die eines Haushaltssaugers um das 30fache übersteigt, wird das Kind förmlich in Stücke gerissen und durch die Schneidekante zerschnitten in einen Sammelbehälter gesaugt. Die Gefahr einer Gebärmutterverletzung ist sehr hoch. Der abtreibende Arzt muss nach dem Eingriff alle Körperteile des Kindes sichten, um sicherzugehen, dass der Abbruch erfolgreich war.

  • Dilatation (Weitung) und Kürettage (bis 14. Woche)

Diese Methode ist der Saugkürettage ähnlich, wobei anstatt des Saugers eine sogenannte Kürette, ein ringförmiges Messer, genutzt wird, um das Kind zu zerschneiden und es durch die Cervix aus dem Körper der Mutter zu schaben.

In den späteren Wochen:

  • Dilatation und Evakuierung (bis 20. Woche)

Nach Weitung der Cervix werden die einzelnen Körperteile des Kindes mit einer Ringzange abgerissen und aus der Gebärmutter gezogen, da die Knochen für eine Kürette schon zu fest sind. Der Kopf muss eventuell zerdrückt werden, um durch die Cervix zu passen.

  • Salzinjektion oder Foetozid durch Kaliumchlorid oder Rivanol (4. bis 7. Monat)

Bei der ersten Methode  wird eine 20%ige Salzlösung durch die Bauchdecke der Mutter in das Fruchtwasser gespritzt. Zum Vergleich: Meerwasser enthält 3,5% Salz, unsere Körperflüssigkeiten 0,9%. Das Kind wird sowohl äußerlich, als auch innerlich verätzt. Es stirbt meist langsam durch schwere Hirnblutungen. Nach Tagen stößt die Mutter ein totes oder sterbendes Kind aus. Ein noch lebendes Baby wird meist liegen gelassen, um allein zu sterben, obgleich schon einige ihre eigene Abtreibung unter unvorstellbaren Schmerzen überlebt haben. Bei der zweiten und dritten Methode werden Kaliumchlorid oder hochprozentiger Alkohol unter Ultraschallsicht direkt in das Herz des Kindes injiziert. Das Baby stirbt hierbei an Herzversagen durch Lähmung oder Vergiftung.

„In der medizinischen Praxis gibt es wenige operative Eingriffe, die medizinisch so wenig Aufmerksamkeit erfahren und in ihren Risiken so unterschätzt werden, wie der Schwangerschaftsabbruch. Es wird davon ausgegangen, dass Komplikationen unausweichlich sind.“, so der Abtreibungsarzt Warren Hern.

Risiken der Abtreibung:

Nachfolgend eine gekürzte Fassung der Liste möglicher Komplikationen durch Abtreibungen:

Medizinische Komplikationen

Emotionale Komplikationen

Später erhöhtes Risiko folgender Erkrankungen:

Wenn Du schwanger bist und Hilfe brauchst, nimm bitte Kontakt mit uns auf. Wir sind hier, um Dir zu helfen!